Wenn Reservierungen storniert werden oder Firmen und Gruppen Tische abgeben, können kurzfristig Plätze frei werden. Statt auf teure oder unseriöse Anbieter zurückzugreifen, lohnt es sich, die legalen und offiziellen Wege zu nutzen – vor allem das von den Wiesn-Wirten betriebene Portal oktoberfest-booking.com.
Offizielles Wiederverkaufsportal: oktoberfest-booking.com
Seit 2023 betreiben 21 große und mittlere Festzelte gemeinsam das Portal oktoberfest-booking.com. Es dient sowohl der ersten Buchung als auch dem Weiterverkauf nicht genutzter Reservierungen – zum Originalpreis. So soll der Graumarkt eingedämmt werden, auf dem Reservierungen oft zum Vielfachen des Preises angeboten wurden.
- Verkäufer: Wer seine Reservierung nicht nutzen kann, kann sie über das Portal anbieten. Der Verkauf startet in der Regel etwa ab 15. August für die laufende Saison.
- Käufer: Wer noch eine Reservierung sucht, kann ab etwa 1. September auf dem Portal nach freien Plätzen schauen – zu den gleichen Preisen wie beim Zelt, mit gültiger Bestätigung.
- Die Reservierungen werden geprüft; der Handel läuft zu den von der Stadt München vorgegebenen Bedingungen. So haben beide Seiten Rechtssicherheit.
Es gibt keine „offizielle Warteliste“ im klassischen Sinne – aber wer das Portal und die Zelt-Webseiten im Auge behält, kann kurzfristig noch Plätze ergattern.
Weitere legale Möglichkeiten
- Direkt bei den Zelten – Manche Zelte geben auf ihrer Webseite Hinweise zu Stornierungen oder kurzfristigen Kontingenten.
- Regelmäßig Verfügbarkeit prüfen – Besonders ab August und Anfang September lohnt ein Blick auf oktoberfest-booking.com und die Zeltseiten.
- Flexibel bei Datum und Zelt sein – Wer mehrere Zelte oder Tage in Betracht zieht, hat bessere Chancen.
Tipps für kurzfristige Buchungen
- Regelmäßig prüfen – Neue Angebote erscheinen oft unregelmäßig; wer einen Alert-Dienst oder Erinnerungen nutzt, verpasst weniger.
- Flexibel bleiben – Mit mehreren Wunschzelten und -daten steigen die Chancen.
- Nur offizielle Wege nutzen – Keine Reservierungen von unbekannten Drittanbietern oder zu überteuerten Preisen; das Risiko von Betrug oder ungültigen Gutscheinen ist sonst hoch.
Viele Besucher finden so auch ohne frühe Buchung noch einen Tisch – sicher und zum fairen Preis.
